Virtual Reality: faszinierend ehrlich

Skizzen wie bei einem Comic. Ich selbst mittendrin – durch die VR-Brille. Kopf nach rechts, Kopf nach links. Breitscheidplatz Berlin. Zuerst wie ein Kinderfilm. Gemalte Realität eben. Dann die Stimme einer jungen Frau. Irgendeine Freundin ist gestorben. Ihre Stimme verrät ihre Verzweiflung. Dann die Geräusche. Sirenen, Schreie, Weinen.

Die professionelle Reaktion eines Ersthelfers, der zufällig vor Ort war und im Nachhinein zuerst sehr cool und nüchtern berichtet, was er getan hat. Und dann später ändert sich sein Ton. Er berichtet viel emotionaler, was es heißt, als Mensch bei so einer Tat dabei gewesen zu sein.

Während er erzählt, wie er einer schwer verletzten Frau erste Hilfe leistet, sieht er – und ich – wie goldfarbene Rettungsdecke langsam über einen Körper sinkt, wie viele Decken langsam fallen. Das muss man erlebt haben, um zu verstehen, was VR kann!

https://www1.wdr.de/fernsehen/hier-und-heute-reportage/projekte/vr-berlin-der-anschlag-106.html

Veröffentlicht von doroter

Hi, ich bin als digital immigrant Internet-Entdeckerin. Mich erstaunen die Möglichkeiten der neuen Medien immer wieder. Ich übersetze gern die reale Welt "in digital". My Threetop wendet sich an andere digital immigrants, die nach Brücken suchen zwischen analog und digital.

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